Ich freue mich und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott; denn er hat mich angezogen mit Kleidern des Heils und mit dem Mantel der Gerechtigkeit gekleidet, wie einen Bräutigam, mit priesterlichem Schmuck geziert, und wie eine Braut, die in ihrem Geschmeide prangt. ( Jesaja 61,10) 

 

 

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Es ist Sommer und

die Zeit der Kleider, der Farben! Ich stehe vor dem Kleiderschrank und überlege. Wonach fühle  ich mich heute? Welches Kleid ziehe ich heute an? Wonach steht mir der Sinn? Nach leuchtendem Weiß – nach frischem Gelb – nach elegantem Dunkel?

Kleidung ist nicht nur oberflächliche, unwichtige Äußerlichkeit. Sie drückt mich aus, sie wirkt auch auf mich zurück mit ihren Farben,

ihrem Sitz, ihrem Stil.

Ich kann durch sie Respekt und Freude einem anderen Menschen gegenüber zeigen. Er spürt durch mein Äußeres, wie wichtig er mir ist. 

Das schönste Kleid, das ich in meinem Schrank finde, ist das „Kleid des Heils“. Jeden Morgen legt es mir Gott liebevoll hin und sagt: 

Ich kleide dich wie eine Braut, wie ein Bräutigam. In meinen Augen bist du wunderschön und wertvoll. Ich schmücke dich mit meiner Liebe, die dich hält, die dich leuchten lässt. Sei frohgemut, tanze, lebe, lache darin. Das ist der schönste Lobpreis, den du mir schenken kannst!

Wer dieses kostbare Kleidungsstück noch nicht in seiner Kammer vorfindet, der sei herzlich ermuntert, es sich zuzulegen! Es kleidet nicht nur schön, es schützt und stärkt, beruhigt und befreit.

Mit besten Grüßen,

Ihre Pfarrerin Claudia Henrich-Eck

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